Archive for Juli, 2007

Den Weg weisen

Sonntag, Juli 29th, 2007

zu den Partnerstädten in aller Welt. Obenauf das Logo der Stadt Trossingen. Der “Partnerschaftswegweiser” ist komplett aus Edelstahl und steht in Trossingen zwischen Rathaus und Altem Sudhaus in der neugestalteten kleinen Grünanlage.

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It´s over now, Mutterkiosk

Sonntag, Juli 29th, 2007

Vorbei. Ende des ersten Kultursommers im Werkstatthof.

2007_0728finale0211vollmondkiosk.jpg Der Mutterkiosk vom Uwe Schloen ist wieder geschlossen, der Werkstatthof verliert sein Festgepräge und wird wieder zum Arbeitsfeld von werkraum2 unikate aus edelstahl. Die Wiese gehört wieder den Edeltahlarbeiten. Nach 14 Tagen und immer gutem Veranstaltungswetter regnet und stürmt es jetzt, als habe ein Wettergott in den Kalender geschaut.

Die Schmuck- und Kartenabteilung des Mutterkiosk, aber auch die Notizblöcke und Skizzenblocks sind nahezu ausverkauft, einige Engel bleiben im Schwäbischen. Und Uwe Schloen hat reichlich “Futter” für Nachbereitung und Verarbeitung.

Der “Mutterkiosk” war tatsächlich der Kristallisationspunkt. Seine überraschende Fremdheit wollte ergründet und verstanden werden. Die Verbindung von werkraum2, also Handwerk, zu dem Künstler mit Silikon und Blei gab zu vielen Fragen und Gesprächen Anlass. Und die Handwerksdemonstrationen selbst stießen auf sehr großes Interesse.

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In den letzten Tagen flatterten Gedichte und Poetisches im Wind als Kulisse für die Nacht der Poesie mit ihren Geschichten, Texten, Bildern und szenischen Einlagen. Am “Reise-Abend” waren Skizzen, Zeichnungen, Collagen von Uwe Schloen ausgestellt und Sabine A. Werner las aus den Reisetagebüchern der Ostlandreise von 1999 und dem Pragaufenthalt 2000. Die Filme “Transsilvanian Caravan” (von 2007) und “Ostlandreise” waren zu sehen. Mit Heerscharen von Engelzeichnungen und Engelfiguren aus der KinderKunstAktion, einer Schmiedevorführung und dem “Kunst-Glück” ging der Kultursommer zu Ende. Und dazu spielte eine wunderschöne alte Orgel, die aus einer Privatsammlung ausgeliehen worden war. Und die Musiker aus “He-zi” – nein, keine Koreaner! – trotzten dem kalten Wind.

Gewinner gesucht

Samstag, Juli 28th, 2007

Die Gewinnlose stehen fest. Und die Preise 1, 2, 4 und 5 konnten auch ausgehändigt werden. Jetzt suchen wir denjenigen oder diejenige, die das Los Nr. 90 besitzt.

Bitte melden Sie sich bei uns, der dritte Preis, eine Edelstahlschale wartet auf Sie.

wohn-art mit werkraum2

Mittwoch, Juli 18th, 2007

Fast fertig ist der neue Lebenslust- und Geschenke-Shop von “wohnart gunter welzer” in Schwenningen. Lifestyle-Produkte und Lifestyle-Ambiente von der entspannt-schönen Art findet der Besucher dort. Zum Angebot gehören nicht nur edle Möbel und Wohnaccessoires etablierter Marken, sondern auch die unikaten Objekte von Handwerkern aus der Region. werkraum2 ist zum Auftakt am 19. Juli mit neuen Schalen und Stelen vertreten.

Opening: 19.7.07 ab 18.30h in der Kronenstraße 42 in VS-Schwenningen

Ein Engel als Hauptgewinn

Dienstag, Juli 17th, 2007

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Das ist er, der Hauptgewinn. Ein Engel von Uwe Schloen, “im Gegenlicht sehr erotisch”, wie Professor Werner Mezger in seinem Vortrag am Sonntag konstatiert hat. Aus Stahl (“Eisen-Engel”). Sehr verführerisch, neckisch und ein wenig “genant” wirkend. Die Losfee hat schon viele Losnummern genannt bekommen, die sie am 28. Juli, beim “Kunst-Glück”,  ziehen soll…

Die Chancen zu gewinnen, stehen gut: jedes 40. Los gewinnt! Es gibt ja nur 200 Lose, die nummerierten kleinen Edelstahl-MuKis. Und gestiftet sind 5 Gewinne:
Der Engel von Uwe Schloen,
ein Edelstahl-Sockel,
eine Schale aus Edelstahl mit Farblinie,
zwei geschmiedetet Edelstahl-Kerzenständer – alles von werkraum2 und
eine Schweißstunde bei Gerhard Link.

Derzeit posiert der rostige Eisenengel auf dem blanken Edelstahlsockel. Also am besten gleich zwei Lose kaufen, damit das Ensemble erhalten bleibt. (Aber natürlich kann der Engel-Gewinner einen passenden Sockel  bestellen beim werkraum2 und der Sockelgewinner einen Engel bei Uwe Schloen… oder den Engel auf Wolke 7 stellen und den Blumentopf auf den Sockel.)

Apropos Lose: Es gibt noch welche, aber die große Nummernauswahl besteht nicht mehr, … nur die große Gewinnchance, die bleibt.

Schmieden und Trommeln

Dienstag, Juli 17th, 2007

Fünf Mann hoch kommen am Donnerstag Musiker aus Herrenzimmern und schlagen los:
Getrommelt wird auf alles, was Töne erzeugen lässt und einen guten Klang verspricht. Rhythmus gibt es auch bei der Schmiedeaktion im schönen Schmiedehof von Erhard Bantle gleich neben der Werkstatt. Drei Schmiede zeigen an der Esse und dem großen Amboss u.a. wie ein Rad gebunden wird. Den Takt gibt Erhard Bantle vor. Und aus dem Schlagen der Hämmer wächst der Sound der Trommler und umgekehrt.

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Erhard Bantle ist ein begnadeter und immer noch begeisterter und begeisternder Schmied. Wobei er nie bei den Standardaufgaben des Kunstschmieds stehen geblieben ist, sondern seiner Phantasie keine Grenzen gesetzt hat. Ideen sind ihm stets willkommener Anlass, nach neuen Realisierungswegen zu suchen.

Im normalen Arbeitsalltag der Werkstatt und des werkraum 2  werden kleine Schmiedeelemente jedoch nicht an der großen Kohlenesse geschmiedet, sondern mit der kleinen Gasesse. Und wer sich  jetzt wundert, was Edelstahl und Schmiede miteinander zu tun haben sollen, der kann hier tatsächlich geschmiedeten Edelstahl in verschiedenen Bearbeitungsvarianten kennenlernen. Nicht nur dekorative Element für den Garten, sondern auch Schalen und Kerzenständer aus kalt oder warm geschmiedetem Edelstahl gehören zum Repertoire.

Aber jetzt ist erst mal Open-Air-Schmieden angesagt am Donnerstag, 19. Juli ab 18 Uhr. Die Werkstatt ist für Interessenten geöffnet, Biergarten und Kiosk sind in Betrieb. Und auf´s Metall hauen – neben den Schmieden – Martin Stern, Christian Kobel, Manuel Bantle, Alexander Müller, Norbert Heimburger und Markus Drixler.

Nach der Premiere

Montag, Juli 16th, 2007

kusopremiere140707_nacht.jpgHeute morgen ist ein überaus zufriedener Uwe
Schloen abgereist. Es war ein wunderschönes Premierenwochenende für den Mutterkiosk und den Kultursommer im Werkstatthof gewesen.

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Mit dem Jongleur Bernd Graf und den vier Sängerinnen Anja Seckinger, Carla Kasper, Johanna Pröbstle und Jolande Wiertz von der Gruppe “Vierklang” war die Premiere eingeleitet worden. Der Biergarten war voll besetzt und sogar beim musikalischen Frühschoppen war schon ganz schön was los gewesen.
Trotz heißem Badewetter bauten am Sonntag 25 Kinder unterschiedlichsten Alters mit Uwe Schloen verwegene Silikonfiguren und buken sich frisches duftendes Steckerlbrot.
Professor Werner Mezger schlug in seinem Vortrag am Abend einen eindrucksvollen Bogen von alter Herrenzimmerner Hochkultur zu neuen Herrenzimmerner Kulturhöhepunkten. Anknüpfend an die Wort- und Architekturgeschichte des Kiosks verband er die Fragen nach Zeiterleben und Raumwahrnehmung mit der Bedeutung von Warten und Zusammenkommen an Haltestellen, Wartehäuschen, Büdchen oder Kiosken.

Nach den Aufräumarbeiten heute ist für die werkraum2-Leute erst mal wieder dreieinhalb Tage normales Arbeiten angesagt. Städtepartnerschaftsschilder und ein Brunnen harren der Fertigstellung. Aber so richtig gibt es doch noch keine Rückkehr in die Alltagsroutine, denn am Donnerstag um 18h ist eine Schmiedevorführung im kleinen Schmiedehof angesagt und am Sonntag sind Gruppen angemeldet, die Arbeiten, Werkstätten und die Kultursommeraktivitäten kennenlernen wollen.

Frisch gestrichen

Donnerstag, Juli 12th, 2007

und blinkend präsentiert sich der Mutterkiosk am heutigen Abend. Uwe Schloen hat die Inneneinrichtung neu gestrichen und zusammen mit Gerhard Link die Leuchtreklame montiert.

Und der Hof verwandelt sich auch schon sichtbar vom Werkstattbereich zur Event-Location…

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warten – verweilen – leben

Mittwoch, Juli 11th, 2007

Professor Dr. Werner Mezger spricht bei seiner “Einladung ins Herrenzimmer” am Sonntag, 15. Juli, über die Änderungen in der Kultur des Wartens.

Kiosk und Haltestelle von Uwe Schloen sind ihm Ausgangspunkt für einen volkskundlich inspirierten Durchlauf durch die Geschichte des Wartens. Worauf wird nicht alles gewartet: auf Godot, auf bessere Zeiten, auf das Ende der Durststrecke, auf ein Lebenszeichen, auf das Stauende, auf den erlösenden Anruf.
Und was macht der Mensch beim Warten? Herumstehen, sich selber nerven (andere sowieso), sich aufplustern und protestieren, herumtrampeln, nervös werden. Oder die Frei-Zeit genießen, Menschen und Umgebung wahrnehmen, die Lebenszeit spüren & nutzen, gemeinsam die Zeit vergehen lassen, sich unterhalten.
Kioske sind gute Warteorte. Haltestellen sind wie Wegkreuzungen. Alles offen, alles neu. Warten-können enthält auch Chancen, Perspektive, Hoffnung.

Besser, fundierter, genauer und unterhaltsamer wird das von Herrn Professor Mezger präsentiert werden, bei seiner Exkursion zu den Wartestellen und Kioskmomenten.  warten1.jpg

Halt, da lang!

Mittwoch, Juli 11th, 2007

Haltestelle Sued-1

Warten. Träumen. Zu imaginären Reisen abheben. Und dann kommt ein realer Bus und lässt dich einsteigen. Wohin? Weiter in den Süden oder über den Nordwesten in den Nordosten, vorbei an der Mutteridee des Schloenschen Mutterkiosks. Eine Reise mit und zu Kulturorten, aber auch ein wenig durch biografische Stationen von Uwe Schloen. Am 27. Juli ab 19 Uhr erzählt er beim Kultursommer von seinen Reisen, der “Tunisreise”, der “Harzwanderung” oder den Begegnungen im Baltikum. Zeichnungen, Fotos, Filme – ein künstlerischer Reisebericht.