Archive for Dezember, 2009

Perspektiven, Wünsche, Erwartungen, Fixpunkte

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

das, was man nicht kennt und woran man nicht gedacht hat

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oder jenes, das vergessen war und gewandelt wieder eingreift

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und stimmungen oder gefühle, die erfahrungen auf den kopf stellen
dazu struktur und stöhrung (vermeintliche), die neu erden

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Bewegung

Montag, Dezember 28th, 2009

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Winterpause – Gefühlssehnsucht

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Am Abend vor Weihnachten

Dämmerstille Nebelfelder,
Schneedurchglänzte Einsamkeit,
Und ein wunderbarer weicher
Weihnachtsfriede weit und breit.

Nur mitunter, windverloren,
Zieht ein Rauschen durch die Welt,
Und ein leises Glockenklingen
Wandert übers stille Feld.

Und dich grüßen alle Wunder,
Die am lauten Tag geruht,
Und dein Herz singt Kinderlieder,
Und dein Sinn wird fromm und gut.

Und dein Blick ist voller Leuchten,
Längst Entschlafnes ist erwacht …
Und so gehst du durch die stille
Wunderweiche Winternacht.

Wilhelm Lobsien

Himmelsstürmer? Dorflinde? Lichter Fächer

Dienstag, Dezember 8th, 2009

Mitten im Raum, unter dem höchsten Punkt der Werkstatt das geschwungene Gestänge. Dazu – für das Opening – eine Bank, als stünde die Nachbildung einer alten Dorflinde an zentraler Stelle.

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formen sprache ODER werk statt raum

Dienstag, Dezember 8th, 2009

einblicke in das Arbeiten und die Arbeiten. prozess und entwicklung. ergebnis und objekt. impressionen vom ersten wochenende der GalerieTage im werkraum2.
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Vernissage_w2_GaesteMusiker_foto: u.icklerGalerieTage_w2_Abend_foto: u.ickler

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abheben

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009

die schönen literaturfundstücke in den vorbereitungsphasen, diesmal:

Der fliegende Robert von Hans Magnus Enzensberger

Eskapismus, ruft ihr mir zu,
vorwurfsvoll.
Was denn sonst, antworte ich,
bei diesem Sauwetter! -,
spanne den Regenschirm auf
und erhebe mich in die Lüfte.
Von euch aus gesehen,
werde ich immer kleiner und kleiner,
bis ich verschwunden bin.
Ich hinterlasse nichts weiter
als eine Legende,
mit der ihr Neidhammel,
wenn es draußen stürmt,
euern Kindern in den Ohren liegt,
damit sie euch nicht davonfliegen.

Dieser “Robert” gehört seit kurzem zu unseren Fenstertexten und macht jedesmal wieder Freude.

Vorbereitung

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Kopfschütteln über uns selbst. Spätschicht. Ständiges Umplanen für die GalerieTage. Dazwischen neue Ideen, die mit Blick auf den Kalender gleich wieder beiseite gelegt werden müssen. “Gesta grande” – wie passend haben wir damals den Namen gewählt, ohne zu ahnen, welch ein Parforceritt die Fertigung werden würde. Aber wir wollen dieses Objekt unbedingt noch präsentieren können. Und an “Flabello” können wir jetzt auch wieder weiterarbeiten, nachdem der Statiker grünes Licht gegeben hat. Vielleicht ist also auch davon ein Eindruck zu gewinnen; fertig wird die gesamte Konstruktion aber noch nicht sein bis zum Wochenende.

Ja, es schleicht sich doch schon leise die Vorfreude wieder ein, auch wenn die große Anstrengung mit Umräumen, Aufstellen, Platzieren, Beschriften etc. noch vor uns liegt. (Und was alles nicht fertig geworden ist gegenüber der urspünglichen Planung, das weiß ja keiner.) Es ist eine etwas andere Ausstellung als sonst; wir zeigen eine breitere Palette von Arbeiten, auch wenn es insgesamt weniger sein mögen. Es sind mehr richtig schwierige, handwerklich und technisch sehr anspruchsvolle Objete zu sehen; gleichwohl scheint auch dabei die Formensprache puristisch zu sein.

Für uns selbst vermischen sich die Ungleichzeitigkeiten: Objekte, die wir im Sommer in der Ausstellung in der Privatbank hatten, die aber für viele unserer Kunden / Freunde / Begleiter neu sind; die Kleinserien, die wir extra für Hamburg entwickelt und aufgelegt haben, die aber nur zufällige Besucher in der Werkstatt hatten stehen sehen; größere Objekte, die bisher nur als Modell in der Vitrine standen.