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6.8.2010 von werkraum2.
sanfter schwung bricht gerades lamellenfeld
fallende welle als blickfang und rückenstütze
breites kurvenband zum (arm) aufstützen und (glas) abstellen
wetterfeste holzlamellen und witterungsbeständiger edelstahl


Statt Holz gibt es auch farbigen Stahl oder dunklen Stein. Und die schmalen, eng gesetzten Lamellen können auch mit größeren Zwischenräumen verarbeitet werden oder überhaupt ihr Maß ändern. Die Sitzfläche ist zum Herausnehmen: es bleibt eine schöne plastische Form als Gartenobjekt.
einander zugewandt sitzen, das buch (die handarbeit, das notebook, den teller) auf dem schamlen teil der sitzfläche und das glas auf der welle oben. oder in den wellenschwung hineingeschmiegt, ein bein hochgelegt. zusammen draußen sitzen, auch wenn eine/r lieber die sonne im gesicht und der/die andere lieber im rücken mag.
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28.7.2010 von werkraum2.
aus Glas und Edelstahl. Geschwungen, gestuft, versetzt, geneigt. Veränderlich in der Entwicklung: erst drei Scheiben, dann zwei, dann drei & anders. Aufsätze dazu und der Statik geschuldete Verstrebungen. Ein Licht- und Schattenspiel voller Durch- und Himmelsblicke.
Es riecht nach Spätsommer. Licht und Luft herbsteln. Kalter Regen Tag für Tag. Die Ebereschen zeigen schon Farbe. Wir haben dem Gartentisch eine Variante aus Holzlamellen verpasst - zusammen mit der Bank Monum gibt das eine sehr harmonische Kombination. Der Einsatz aus Edelstahl kann gewendet werden und mit Eiswürfeln gefüllt als Kühlwanne fungieren. Und wir könnten den Einsatz auch gleich als Tablett fertigen.
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20.7.2010 von werkraum2.
Die Hundstage
genutzt, um ein wenig aufzuräumen: z. B. die Fotoordner im Rechner sortiert - und dabei auf fast schon vergessene Arbeiten und neue Ansichten gestoßen:
Kleines Tischpult, leicht zu bewegen, als moderner Akzent im historischen Rathaussaal. Und ein zerlegbares Rednerpult mit Wappenemblem und integrierten Aussparungen für die Kabelzuführungen.
Unser Klassiker “Monum” in der CD-Farbe des Unternehmens.
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13.7.2010 von werkraum2.
Schon mal Edelstahl berührt, dessen gerade Flächen schon einige Stunden Sonneneinstrahlung hinter sich haben? Oder an 37Grad-Sommertagen ein paar Stunden geschweißt? Vermummt unter Mundschutz, Brille und Gehörschutz im Sonnenlicht geschliffen?
Oder auch schon erlebt, dass eine bestellte Glasscheibe erst Blasen hat, dann falsche Bohrungen, beim dritten Mal vor dem Ausliefern zerbröselt - und dann auf sich warten lässt? Ist das eine Art Sommertribut, weil unsere Breiten bisher auf andere (Produktions-)Klimata ausgelegt sind?
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2.6.2010 von werkraum2.
Die Ausstellung auf Sylt abgebaut, mit neuen Projektplanungen begonnen. Ein anregend-produktives “Kultur-Extra” zwischen der Werkstattpflicht.
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28.4.2010 von werkraum2.
jeden tag tisch und bänke vom blütenstaub reinigen. versuchen, möglichst viel arbeit draußen zu machen. schwelgen in frühlingsnatur bei gestohlenen spaziergängen - dabei die aufgaben im hinterkopf und hin und her gewendet im gespräch.
einige “baustellen” gehen dem ende entgegen, flabello zum beispiel, das hohe dachobjekt, das sich von dreistufig zu zweistufig zu dreistufig gewandelt hat. die säulenreihe für einen gestuften hausaufgang ist in der detailplanung, für grabideen werden gerade neue modelle entwickelt und die typovarianten entworfen. und dann sind da die angefangenen freien arbeiten, die immer warten müssen, wenn dringlicheres anliegt. außerdem steht noch mal sylt bevor und künstlerbesuche auf usedom und bei stuttgart. und unser herbstevent muss auch langsam seinen konzeptionellen schliff kriegen.
es sind / waren viele disparate themen, die uns beschäftigen - und die wir gerne aufnehmen. die vernissage der Hubert Rieber-Ausstellung bei Südpol in niedereschach zum beispiel oder ein kalenderprojekt für eine befreundete agentur oder die reparatur sturmgeschädigter Antes-Plastiken. und immer wieder viel materialkunde für die kombinationen mit edelstahl.
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5.4.2010 von werkraum2.
Ausflug zur Vernissage in der Wenningstedter Galerie Länge*Breite von Helge Schleper. Überraschende Begegnung mit Hawoli. Beeindruckende Torplastik von Plickat. Schöne Gegenüberstellungen mit den Steinskulpturen und “Schriftbildern” von Ingrid Horneff. Außerdem Sylt erkundet. Strandspaziergänge. Fundsachen. Treibgut. Kunst.
Noch bis 19. Mai ist die Ausstellung geöffnet. Am Sonntag, 16. Mai ist Finissage, dazwischen auch immer wieder Veranstaltungen. Das Skulpturenfeld am Kliff ist bis Oktober zu besichtigen. Infos unter www.laengemalbreite.de
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2.3.2010 von werkraum2.
zahlenmagie - zahlenzauber - zahlenspiel
5 sinne - 5 finger einer hand - die zahl der venus - das pentagramm - die 5 elemente bei pythgoräern, im buddhismus oder im daoismus
äther als quintessenz ODER leere als quintessenz - ?
holz, feuer, erde, wasser, METALL - das passt
eine 5-elementelehre, die auf wandlungsphasen setzt - stimmt auch
eine primzahl (”alleinstellung”!)
eigentlich nicht viel - bezogen auf lebensalter; aber doch eine gewisse zäsur, wenn es ums heranwachsen geht oder um die dauer einer unternehmung
der werkraum2 ist jetzt FÜNF
keine unserer anfangsvorstellungen war falsch, und doch ist vieles anders geworden als gedacht; am schönsten ist, dass wir offensichtlich edelstahlwünsche anstoßen können und dass dem material in unseren händen mehr zugetraut wird, als bisher gewohnt. überraschung also auch bei uns. geblieben ist - neben dem ausgangsfeld “edelstahl plus X” und der lust an der asymmetrie - die bewegung, das unterwegssein.
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22.2.2010 von werkraum2.
das wochenende brachte frühlingsduft
aufbruch
flügel recken
und einen wochenstart mit lyrischer emutigung:
falls ich
herausfinde
dass wir keine
königskinder sind
beginnt der brückenbau
sofort
Siegfried Völlger
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